Vier Politiker der AfD sind zum Internationalen Wirtschaftsforum SPIEF nach St. Petersburg gereist, wo sie unter anderem mit dem Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom zusammentrafen, während die Bundesregierung die Reise zuvor ausdrücklich abgelehnt hatte und Vertreter von CDU, SPD und Grünen sie als sicherheitspolitisch hochriskant kritisierten.

Das Internationale Wirtschaftsforum SPIEF, das am Mittwoch in St. Petersburg begann und mehrere Tage dauert, wird jährlich von der russischen Regierung organisiert und nach eigenen Angaben seit 1997 ausgerichtet. Die Veranstaltung in der Heimatstadt von Präsident Wladimir Putin gilt als Plattform für den Dialog zwischen Wirtschaftskreisen aus Russland, aufstrebenden Märkten und der ganzen Welt. In diesem Jahr nehmen nach Angaben der Organisatoren Vertreter aus mehr als 130 Ländern teil, darunter auch aus den USA.