Das überwiegend mit LGBTQ-Passagieren gecharterte Kreuzfahrtschiff „Scarlet Lady" hat am Freitagmorgen außerplanmäßig im Hafen von Souda auf der griechischen Insel Kreta angelegt, nachdem die Türkei und Ägypten dem Schiff die Einfahrt verweigert hatten.

Hintergründe der Routenänderung

Die „Scarlet Lady" war ursprünglich unter anderem für die türkischen Häfen Kuşadası und Istanbul vorgesehen. Wie der griechische Rundfunk ERT berichtete, untersagten die türkischen Behörden dem Schiff das Anlegen mit Verweis auf „moralische Werte" des Landes. Anschließend verweigerte nach griechischen Medienberichten auch Ägypten die Einfahrt, woraufhin die Route kurzfristig geändert wurde.