König Charles III. hat am Donnerstag das britische Parlament eröffnet und dabei die Regierungsagenda für die kommende Sitzungsperiode verkündet, während die Regierung von Premierminister Keir Starmer mit innenpolitischen Herausforderungen konfrontiert ist.
Tradition und politische Realität
Die sogenannte "King's Speech" ist ein zentraler Bestandteil der britischen parlamentarischen Tradition und markiert den Beginn einer neuen Legislaturperiode. "Die 'King's Speech' legt die Vorhaben der Regierung dar - der König hat allerdings keinen Einfluss auf die Inhalte, sondern trägt diese nur vor", heißt es in Berichten mehrerer Quellen.
Trotz der zeremoniellen Rolle des Monarchen steht die Regierung von Keir Starmer derzeit unter erheblichem Druck. Die Rede, die im Palace of Westminster gehalten wurde, gilt als wichtiger Moment, um die politische Agenda zu kommunizieren. Charles III., der im Alter von 77 Jahren die Thronfolge angetreten hat, betonte in seiner Ansprache: «Meine Regierung wird dieser Welt mit Stärke begegnen und darauf hinarbeiten, ein Land zu schaffen, das für alle gerecht ist.»

