Die Bundesregierung hat Pläne für eine grundlegende Reform des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) vorgelegt, die den Kreis der Antragsberechtigten drastisch einschränken und Transparenzorganisationen, Medienunternehmen sowie juristische Personen von Anfragen ausschließen würde.

Geplante Kernpunkte der Reform

Wie der Deutschlandfunk am 3. Juli 2026 berichtete, werden die Reformpläne derzeit im Bundesinnenministerium unter Leitung von Alexander Dobrindt (CSU) erarbeitet. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte die Pläne am Freitag auf Anfrage und verwies auf den Koalitionsvertrag sowie den Beschluss des Koalitionsausschusses vom 1. Juli 2026 als Grundlage. Die konkrete Ausgestaltung sei Gegenstand der regierungsinternen Prozesse, hieß es weiter.