Eine vollständige Sperrung der Brennerautobahn in beide Richtungen hat am Samstag, dem 30. Mai 2026, zwischen 11:00 und 19:00 Uhr den Transitverkehr über eine der wichtigsten Alpenrouten Europas zum Erliegen gebracht.

Die Sperrung und ihre Folgen

Die Blockade wurde von Karl Mühlsteiger, dem parteilosen Bürgermeister von Gries am Brenner, als Privatperson angemeldet und gemeinsam mit weiteren Bürgermeistern aus dem Wipptal organisiert. Die Demonstranten marschierten am Mittag mit Transparenten auf die Fahrbahn, auf denen Slogans wie „Schluss mit dem Transit-Kollaps – Güter auf die Schiene“ zu lesen waren.

Für den Lkw-Verkehr begann die Sperrung der A13 bereits um 09:00 Uhr. Die Behörden richteten weiträumige Umleitungen ein, doch die Alternativrouten Brennerstraße B182, Ellbögener Straße L38 und Stubaitalstraße B183 wurden für den Durchgangsverkehr gesperrt und waren nur noch für Anrainer und Personen mit lokalem Ziel – nachweisbar etwa durch Hotelbuchungen oder Lieferscheine – passierbar.