Washington, D.C., 20. April 2026
FBI-Direktor Kash Patel hat eine Verleumdungsklage in Höhe von 250 Millionen Dollar (185 Millionen Pfund) gegen das Magazin "The Atlantic" eingereicht, nachdem dieses einen Artikel mit Vorwürfen über sein Verhalten während seiner Amtszeit veröffentlicht hatte.
Vorwürfe und Klage
Der Artikel von "The Atlantic" enthielt laut Patel falsche und schädliche Behauptungen über seinen Führungsstil. Konkret wurden ihm "übermäßiger Alkoholkonsum", "auffällige Betrunkenheit" und "unerklärliche Abwesenheiten" während seiner Zeit als Leiter der Strafverfolgungsbehörde vorgeworfen. Patel wies diese Anschuldigungen umgehend zurück und kündigte bereits vor Veröffentlichung rechtliche Schritte an.
"Print it, all false, I'll see you in court—bring your checkbook", ließ Patel laut einer Stellungnahme, die dem FBI zugeschrieben wird, gegenüber dem Magazin ausrichten. Diese Aussage wurde nun zum Auslöser der Klage, die Patel am 20. April 2026 einreichte.
Erica Knight, eine Sprecherin Patels, behauptete zudem auf der Plattform X, andere Journalisten hätten Gerüchte über sein angebliches Fehlverhalten nicht aufgegriffen. Der Artikel zitierte außerdem Quellen, die behaupteten, Patels Verhalten habe eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und nationale Sicherheit dargestellt.

