Der US-Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat sich bereit erklärt, rund 5,5 Milliarden Dollar (etwa 4,83 Milliarden Euro) zu zahlen, um die meisten der verbleibenden Klagen im Zusammenhang mit seinen talkumbasierten Babypuder-Produkten beizulegen.

Umfang und Bedingungen der Einigung

Wie das Unternehmen am Montag (Ortszeit) mitteilte, umfasst der Vergleich rund 76.000 Fälle, in denen Klägerinnen dem Konzern vorwerfen, durch die Verwendung seiner talkumbasierten Babypuder-Produkte an Eierstockkrebs erkrankt zu sein. Damit sind fast alle verbleibenden Talkum-Klagen gegen das Unternehmen abgedeckt. Mit dem Vergleich sollen fast alle verbleibenden Klagen (99,75 Prozent) beigelegt werden, in denen dem Unternehmen vorgeworfen wird, seine Talkum-Produkte hätten Eierstockkrebs verursacht. J&J hatte bereits die meisten Verfahren beigelegt, in denen dem Konzern vorgeworfen wurde, sein Talkum enthalte Asbest und verursache Mesotheliome.