Jens Spahn ist am 18. Juli 2026 als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag zurückgetreten, nachdem der interne Druck aus den Reihen der CDU wegen seiner Elternschaft durch eine Leihmutter in den USA zu groß geworden war.
Jens Spahn hat am 18. Juli 2026 seinen Rücktritt als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf ein Schreiben Spahns an die Mitglieder der Fraktion berichtet, wurde der Druck aus Reihen der CDU wohl zu groß. In dem Brief, der der dpa vorliegt, begründet der Politiker seinen Schritt gegenüber den Abgeordneten der Union.
Auslöser: Debatte um Leihmutterschaft in den USA
Auslöser des Rücktritts war eine hitzige Diskussion rund um Spahns Nutzen einer Leihmutter. Spahn war mit Hilfe einer in den USA ansässigen Leihmutter Vater geworden. Die Umstände dieser Elternschaft hatten in den vergangenen Tagen parteiintern und in der Öffentlichkeit für erhebliche Kritik gesorgt. Spahn selbst hatte sich zu den Vorwürfen bisher nicht öffentlich im Detail geäußert.
