Rom, 05 August 2026
Die italienische Polizei hat am Mittwoch in mehreren Küstengemeinden Ermittlungen gegen Personen eingeleitet, die freie Strandabschnitte in Lido Marini, Riva Trigoso und weiteren Orten unrechtmäßig für Badegäste reserviert hatten.
Hintergrund: Streit um freie Strände
Die Aktion richtete sich gegen eine in Italien seit Jahren kritisierte Praxis: Personen, die früh am Morgen Liegestühle und Sonnenschirme an öffentlichen Stränden aufstellen, um sie später gegen Gebühr an Urlauber zu vermieten. Nach Angaben der Ermittler geschah dies unter anderem in Lido Marini in Apulien sowie in Riva Trigoso und Sestri Levante in der ligurischen Gemeinde Genua. In allen Fällen handelte es sich um Strandabschnitte, die nach italienischem Recht als allgemeingut gelten und damit frei zugänglich bleiben müssen.
