Der italienische Badeort Jesolo vergrößert die Abstände zwischen Sonnenschirmen und streicht dadurch rund 20.000 Liegeplätze, während an der sardischen Bucht Punta Molentis strenge Zugangsregeln gelten und weitere Adriastädte mit App- und Solarlösungen reagieren.

Am Adriastrand von Jesolo gilt künftig ein neuer Mindestabstand zwischen den Sonnenschirmen: Statt drei mal zwei Meter müssen die Schirme nun auf einer Fläche von vier mal vier Metern aufgestellt werden. Durch die vergrößerten Abstände entfallen nach Angaben der Gemeinde rund 20.000 Liegeplätze. Die Maßnahme soll den Andrang an den überfüllten Stränden verringern und den Gästen mehr Bewegungsfreiheit bieten.

Die Anpassung folgt auf mehrere Sommer, in denen Bilder von dicht gedrängten Liegenreihen aus italienischen Badeorten für Schlagzeilen sorgten. Mit den neuen Abständen reagiert Jesolo auch auf eine breitere Debatte über die Belastung der Küstenorte durch Tagestourismus, der in der Hochsaison ein Vielfaches der regulären Übernachtungsgäste anzieht.