In Italien trat am Montag eine neue Verordnung in Kraft, die Autofahrern auf mautpflichtigen Autobahnen eine Rückerstattung der Gebühr zuspricht, wenn sie aufgrund von Baustellen unverhältnismäßig lange im Stau stehen.
Die Regelung wurde von der rechten Regierung in Rom vorangetrieben und gilt pünktlich vor Beginn der sommerlichen Reisehauptsaison. Verkehrsminister Matteo Salvini bezeichnete die Entscheidung als einen „Wendepunkt“ für die Durchsetzung von Fahrerrechten.
Konkret haben Fahrer Anspruch auf eine Rückerstattung, wenn eine Fahrt von rund 100 Kilometern mindestens zehn Minuten länger dauert als üblich. Bei größeren Distanzen muss die Verspätung anteilig höher ausfallen, um eine Erstattung auszulösen.
