Die ukrainische Armee hat im vergangenen Monat neun Quadratkilometer Territorium von russischen Streitkräften zurückerobert, wie Analysen des Institute for the Study of War (ISW) zeigen.
Geländegewinne trotz russischer Offensiven
Trotz anhaltender Angriffe der russischen Armee in Gebieten wie Donezk und Dnipropetrowsk gelang es ukrainischen Einheiten, begrenzte aber strategisch bedeutsame Gebiete zurückzugewinnen. Die Daten des ISW, die von zwei unabhängigen Quellen bestätigt wurden, unterstreichen die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Streitkräfte.
Die Rückeroberung von neun Quadratkilometern markiert einen kleinen, aber symbolisch wichtigen Erfolg für die Ukraine, die seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 um jeden Quadratmeter kämpft. Besonders in der Region Donezk, wo die Kämpfe besonders intensiv sind, konnten ukrainische Truppen stellenweise die Initiative zurückgewinnen.
Strategische Bedeutung und weitere Entwicklungen
Die ISW-Analysen deuten darauf hin, dass die russische Armee trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit keine nennenswerten Geländegewinne im März verzeichnen konnte. Dies unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen der Kreml bei der Durchsetzung seiner militärischen Ziele konfrontiert ist.
Die ukrainischen Gegenoffensiven, die vom ISW und anderen Beobachtern dokumentiert wurden, zeigen, dass die Verteidiger in der Lage sind, gezielte Operationen durchzuführen. Die Rückeroberung von Territorium, wenn auch in begrenztem Umfang, könnte langfristig die Moral der ukrainischen Truppen stärken und die strategische Planung der russischen Seite erschweren.

