Ukraine und Russland haben sich am Sonntag gegenseitig beschuldigt, die vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben, während die Kämpfe an der Front weitergehen.
Eskalation der Gefechte
Der ukrainische Generalstab berichtete am Sonntag, dass es in den vergangenen 24 Stunden zu 147 Gefechten an der Front gekommen sei. Die Zahl unterstreicht die anhaltende Intensität der Kämpfe trotz der vereinbarten Waffenruhe. Zudem gab die ukrainische Luftwaffe an, dass Russland in der Nacht mit 27 Langstreckendrohnen angegriffen habe.
Auf der anderen Seite meldete Russland, dass in den vergangenen 24 Stunden 57 ukrainische Drohnen abgeschossen worden seien. Die gegenseitigen Vorwürfe zeigen, wie fragil die Waffenruhe ist und wie schnell beide Seiten zu militärischen Maßnahmen greifen.
Zivile Opfer und Infrastrukturschäden
In den Regionen Charkiw, Cherson und Dnipropetrowsk gab es nach Angaben der örtlichen Behörden insgesamt 16 Verletzte, darunter vier Kinder. Die Angriffe führten auch zu erheblichen Schäden an der Infrastruktur, was die humanitäre Lage in den betroffenen Gebieten weiter verschärft.

