Der israelische Rüstungskonzern Rafael übernimmt das Volkswagen-Werk in Osnabrück und unterzeichnet am Montag eine entsprechende Vereinbarung zur langfristigen Fertigung von Verteidigungstechnologie in Deutschland.

Die Übernahmevereinbarung zwischen dem israelischen Unternehmen Rafael und Volkswagen Osnabrück GmbH wurde an einem Montag angekündigt. Das Werk, das zuletzt unter sinkender Auslastung litt, soll künftig nicht mehr für die Cabrio-Produktion, sondern für Rüstungstechnologie genutzt werden. Damit verbunden ist das Ziel, die Technologie vollständig in Deutschland zu fertigen.

Der CEO von Rafael, Yoav Tourgeman, bezeichnete den Schritt als Aufbau einer langfristigen industriellen Partnerschaft. „Heute bauen wir eine langfristige industrielle Partnerschaft mit unseren deutschen Partnern auf mit dem Ziel, dass die Technologie vollständig in Deutschland produziert wird, um Deutschland und Europa zu schützen." Mit der Übernahme verbinde sich die Erwartung, Wertschöpfung und industrielle Kapazitäten in der Region zu sichern.