Israel hat am Montag „ernsthafte Bedenken“ gegen Teile des neuen Gaza-Plans von US-Präsident Donald Trump angemeldet und eine vollständige Entwaffnung der Hamas zur Bedingung gemacht.
Israel hat Vorbehalte gegen wesentliche Punkte des jüngsten Gaza-Plans der US-Regierung geäußert. Wie der Sprecher der israelischen Streitkräfte, Doron Spielman, am Montag sagte, würden die Vorschläge derzeit sorgfältig geprüft. „Wir haben ernsthafte Bedenken“, sagte Spielman laut AFP. Eine endgültige Bewertung stehe noch aus.
Im Kern gehe es Israel darum, dass die Hamas ihre Waffen vollständig abgebe und ihre militärische Infrastruktur im Gazastreifen auflöse, hieß es. Die Hamas-Vertreter hatten zuvor erklärt, grundsätzlich offen für Verhandlungen zu sein, bestritten aber, dass ihre militärische Kapazität Gegenstand der laufenden Gespräche sei.
