Iraks Ali al-Saidi hat am Dienstag eine Notfallsitzung des Nationalen Sicherheitsrats in Bagdad einberufen, nachdem Luftangriffe der USA und Saudi-Arabiens auf iran-alliierte Milizen im Irak Gebäude, Fahrzeuge und Militärausrüstung beschädigt haben.
Ausmaß der Luftangriffe
Die irakische Regierung reagierte mit der Krisensitzung auf eine koordinierte Militäraktion der USA und Saudi-Arabiens, die nach US-Angaben eine Reaktion auf mutmaßliche Drohnenangriffe der iranischen Revolutionsgarde innerhalb der vorangegangenen 72 Stunden darstellte. Nach Angaben des US-Militärs richteten sich die nächtlichen Angriffe gegen iran-alliierte Milizen im Irak. Die Volksmobilisierungskräfte (PMF), ein Zusammenschluss überwiegend schiitischer und Iran-treuer Milizen, meldeten, dass 20 ihrer Kämpfer getötet und 32 weitere verletzt wurden.
