Wien, 04 September 2026
Die Inflationsrate ist im August 2026 auf 3,2 Prozent gestiegen, wobei EZB-Ökonominnen und -Ökonomen den Anstieg fast vollständig auf Energieangebotsschocks durch den Konflikt im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus zurückführen.
Die Teuerung in der Eurozone hat im August 2026 erneut angezogen und ist auf 3,2 Prozent geklettert. Volkswirtinnen und Volkswirte der Europäischen Zentralbank (EZB) erklären in einem aktuellen Blogbeitrag, dass die jüngste Inflationswelle nahezu vollständig auf Energieangebotsschocks zurückgehe.
Laut dem Beitrag von Kristina Barauskaitė Griškevičienė und Claus Brand haben vor allem die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus die Energiepreise weltweit angetrieben. Diese Lieferengpässe schlügen sich in Form steigender Verbraucherpreise für Treibstoffe, Heizöl und Gas nieder.
