Die jährliche Inflationsrate in Österreich ist im Juli 2026 auf 2,7 Prozent gefallen, wie die Statistik Austria am Donnerstag mitteilte.
Damit hat sich der Preisauftrieb weiter verringert, nachdem die Rate in den Vormonaten bereits spürbar nachgegeben hatte. Die Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk verwies darauf, dass der Rückgang auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen ist, darunter Basiseffekte bei Energiepreisen und eine Beruhigung bei den Erzeugerpreisen. Die Teuerung bleibt damit zwar unter dem Höchststand der vergangenen Jahre, liegt aber weiterhin über dem Zielwert der Oesterreichischen Nationalbank.
Reaktionen aus der Politik
Bundeskanzler Stocker (ÖVP) betonte, dass die Entwicklung noch nicht ausreiche. „Jetzt geht es darum, die Inflation wieder nachhaltig auf zwei Prozent zu senken, um Kaufkraft, finanzielle Planungssicherheit und ein stabiles Umfeld für die Menschen und unseren Wirtschaftsstandort sicherzustellen." Er kündigte an, die Bundesregierung werde an wirtschaftspolitischen Maßnahmen festhalten, die auf Preisstabilität und Entlastung abzielen.
