Die Inflationsrate in Deutschland ist im August 2026 auf 2,9 Prozent gestiegen, getrieben vor allem von höheren Energiepreisen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Die Teuerung lag damit über dem Wert des Vormonats. Als Hauptursache nannten die Statistiker steigende Energiepreise, während sich Nahrungsmittel und Dienstleistungen im Vergleich zum Juli weniger stark verteuerten.
Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,2 Prozent. Die Energiepreise legten im Vorjahresvergleich deutlich zu, schwächten sich im Monatsvergleich allerdings etwas ab.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die sogenannte Kerninflation niedriger gelegen. Diese Entwicklung spielt auch in der geldpolitischen Debatte im Euroraum eine zentrale Rolle, da die Europäische Zentralbank die Kernrate als Indikator für den zugrunde liegenden Preisdruck betrachtet.
