Wien/Saporischschja, 31. Mai 2026

Nach einem mutmaßlichen Drohneneinschlag am russisch besetzten Atomkraftwerk Saporischschja in der Südukraine hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) ihre tiefe Besorgnis geäußert und Zugang zu dem betroffenen Gebäude gefordert.

Die IAEA bestätigte am Samstag, dass ihre Experten vor Ort von der Kraftwerksleitung über einen Angriff informiert wurden, bei dem ein Loch in die Wand der Turbinenhalle von Reaktorblock 6 gerissen worden sei. Nach Angaben der Behörde wurden auf dem Gelände keine erhöhten Strahlungswerte gemessen, und alle sechs Reaktoren des größten europäischen Kernkraftwerks sind aus Sicherheitsgründen weiterhin abgeschaltet.