Deutschlands Hopfenpflanzer befinden sich nach eigener Darstellung in einer Dauerkrise, weil ein sinkender Bierkonsum und extreme Hitze die Ernten und Erlöse untergraben.
Die Hopfenbauern in Deutschland sehen sich einer anhaltenden Krise ausgesetzt. Nach Angaben des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer belasten mehrere Faktoren die Branche gleichzeitig: ein deutlich zurückgehender Bierkonsum, steigende Temperaturen, die den Pflanzen in den Anbaugebieten zusetzen, und ein wachsender Kostendruck. Die Landwirte berichten von sinkenden Erträgen pro Hektar und zunehmender Unsicherheit bei der Saisonplanung.
Besonders betroffen ist die Hallertau, das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt, das in Bayern liegt. Auch andere Anbauregionen in Deutschland verzeichnen ähnliche Entwicklungen. Landwirte wie Adi Schapfl aus der Hallertau schildern die Lage als „existenziell“ und sehen die Zukunft der Hopfenerzeugung in Deutschland gefährdet.
