Ein 57-jähriger Häftling in Tennessee entging knapp der Hinrichtung, weil das medizinische Team keine zweite Vene für die tödliche Injektion finden konnte.

Die geplante Hinrichtung eines 57-jährigen Häftlings in Tennessee wurde in letzter Sekunde abgebrochen. Grund dafür war, dass das medizinische Team keine zweite Vene für die tödliche Injektion finden konnte. Der Verurteilte sitzt bereits seit mehr als 30 Jahren in der Todeszelle, nachdem er unter anderem wegen dreifachen Mordes verurteilt wurde.

Der Bundesstaat Tennessee hatte zuvor alle Hinrichtungen für drei Jahre ausgesetzt, nachdem Probleme mit den tödlichen Injektionen aufgetreten waren. Gouverneur Bill Lee verschob die Hinrichtung nun um ein Jahr, nachdem der Versuch gescheitert war. Lee hatte zuvor ein Gnadengesuch des Häftlings abgelehnt.