Die mutmaßliche Hauptverdächtige des Bombenanschlags auf eine Familie in Monaco, die 39-jährige Ukrainerin Anastasia Beresowskaja, ist nahe Kiew tot aufgefunden worden, während die Staatsanwaltschaft in Monaco wegen versuchten Mordes ermittelt.
Tatverlauf und Verletzte
Bei dem Sprengstoffattentat am Montag vergangener Woche in Monaco wurden der Oligarch, seine Lebenspartnerin und sein Sohn verletzt. Wie die ukrainische Zeitung Ukrainska Prawda berichtete, wurde die mutmaßliche Hauptverdächtige Anastasia Beresowskaja ist tot. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Monaco war die mutmaßliche Täterin danach zunächst nach Frankreich geflohen.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet. Den Ermittlungen zufolge soll Beresowskaja am 29. Juni Zugang zu Jermolajews Luxusresidenz in Monaco erhalten und dort einen mit Sprengstoff gefüllten Rucksack deponiert haben. Die Bombe soll anschließend aus sicherer Entfernung gezündet worden sein. Bei der Explosion wurde der Unternehmer lebensgefährlich verletzt. Seine Lebensgefährtin verlor beide Beine und schwebt ebenfalls weiterhin in Lebensgefahr. Auch der gemeinsame 13-jährige Sohn erlitt Verletzungen.
