Hamburg, 05 Juni 2026
Die Hamburger Umweltbehörde geht nach derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass der junge Wolf, der im April eine Frau in einer Einkaufspassage im Stadtteil Altona verletzt hatte, vermutlich tot ist.
Hintergrund: Vom Stadtwolf zum Sender-Tier
Wie ein Sprecher der Behörde am Freitag mitteilte, sprächen die vorliegenden Erkenntnisse dafür, dass das Tier nicht mehr lebe. „Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ist der Tod des Tieres wahrscheinlich", sagte er. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.
Der Wolf war als junges männliches Tier Anfang April im südlichen Stadtgebiet Hamburgs ausgewildert worden, nachdem er nach dem Vorfall in Altona von der Polizei eingefangen und in einer Wildtierstation in Sachsenhagen im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen untergebracht worden war. Vor der Auswilderung hatte er einen Sender erhalten, dessen Daten bis Ende Mai automatisch übertragen wurden. Danach riss der Kontakt ab.
