Die Grüne Nationalratsabgeordnete Nina Tomaselli hat die geplante Glücksspielreform der österreichischen Bundesregierung am Donnerstag als Einnahmenreform mit unzureichendem Spielerschutz kritisiert.
Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bemängelte Tomaselli, die Bundesregierung habe bei der Reform in erster Linie die erhofften Einnahmen im Blick gehabt, während der Spielerschutz zu kurz komme. „Glücksspielreform ist Einnahmenreform“, fasste die Politikerin den Befund der Grünen zusammen.
Die Reform sieht laut Tomaselli steigende Mehreinnahmen vor, die von 120,5 Millionen Euro im Jahr 2028 auf 200 Millionen Euro im Jahr 2031 anwachsen sollen. Eine weitere Casino-Konzession soll ausgeschrieben werden, womit sich die Gesamtzahl auf 13 erhöhen würde.
