Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung und das Institut der deutschen Wirtschaft haben in einer neuen Studie Unterschiede bei Schulabschlüssen und Einkommen zwischen großstädtischen, städtischen und ländlichen Kreisen in Deutschland untersucht.

Die Studie beleuchtet den demografischen Wandel in Deutschland und betrachtet dabei, wie sich Bildungschancen und Erwerbsbiografien zwischen unterschiedlichen Arten von Kreisen unterscheiden. Im Mittelpunkt stehen Menschen im Alter von 25 bis 34 Jahren.

Bildungschancen nach Region

Bei der Hochschulzugangsberechtigung zeigt sich ein deutlicher räumlicher Unterschied. In kreisfreien Großstädten haben 69 Prozent der 25- bis 34-Jährigen eine Hochschulzugangsberechtigung.

In städtischen Kreisen liegt dieser Anteil bei 55 Prozent. In ländlichen Kreisen haben dagegen nur 45 Prozent der Altersgruppe eine Hochschulzugangsberechtigung.