Die griechische Regierung beobachtet die iranischen Drohungen gegen Ziele in Europa nach eigenen Angaben mit Sorge und bewertet deren Reichweite als begrenzt.

Die Furcht vor einem iranischen Vergeltungsschlag ist in Athen spürbar. Wie die Financial Times unter Berufung auf regierungsnahe Kreise berichtet, schätzt Griechenland die iranische Bedrohung für europäische Ziele als „real, aber begrenzt“ ein. Hintergrund ist die Sorge, dass iranische Mittelstreckenraketen, die bereits auf US-Stützpunkte im Nahen Osten gerichtet waren, nun auch gegen Einrichtungen in Süd- und Südosteuropa eingesetzt werden könnten.

Verbatim quote (de): Iranische Mittelstreckenraketen könnten zwar gegen US-Einrichtungen in Süd- und Südosteuropa eingesetzt werden, ihre Fähigkeit, Ziele auf größeren Entfernungen präzise und mit großer Wirkung zu treffen, sei jedoch eingeschränkt.