Eine Gewitterfront hat am Dienstag um die Mittagszeit zahlreiche Feuerwehren im Bundesland Salzburg und im angrenzenden Salzkammergut auf Trab gehalten und dabei Straßen blockiert, fünf Tunnels auf der Tauernautobahn lahmgelegt und Einsatzkräfte am Wolfgangsee zu Rettungen von Schwimmern geführt.

Laut Landeswarnzentrale rückten 165 Feuerwehrmänner und 20 Feuerwehrfrauen zwischen 12.30 und 14.45 Uhr aus, um Einsätze im Flachgau, Pongau, Pinzgau und Lungau abzuarbeiten. Insgesamt seien rund 150 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz gewesen, berichtete die Polizei der APA. Die Gewitter bildeten sich bereits am Vormittag im Tiroler Unterland und richteten dann erste Schäden in Salzburg an.

Auch im oberösterreichischen Seengebiet waren Feuerwehr und Wasserrettung im Einsatz. Am Wolfgangsee wurden Schwimmer gerettet und Boote an Land gezogen. Darüber hinaus mussten in Weyregg und in Seewalchen am Attersee jeweils Boote geborgen werden.