Am Freitagabend hat ein heftiges Gewitter am Flughafen Wien einen sogenannten Shutdown ausgelöst, währenddessen Passagiere eines Zadar-Fluges rund 20 bis 30 Minuten nach der Landung im Flugzeug ausharren mussten.
Sicherheitsregel der IATA
Zwischen etwa 17 und 18 Uhr musste deshalb am Flughafen Wien ein sogenannter "Shutdown" ausgerufen werden. Ein heftiges Gewitter sorgte am Flughafen Wien für einen Sicherheitsstopp, wie aus Berichten hervorgeht. Die Maßnahme betraf den gesamten Flugbetrieb auf dem Vorfeld.
Hintergrund des Stopps ist eine Sicherheitsregel der internationalen Luftfahrtorganisation IATA: Sobald sich eine Gewitterzelle im Umkreis von fünf Kilometern rund um den Airport befindet, wird der gesamte Betrieb auf den Abfertigungsflächen gestoppt. "Da sich weder Mitarbeiter noch Passagiere dort aufhalten dürfen, verzögert sich die gesamte Flugzeugabfertigung", hieß es. Auch die Flugzeugabfertigung wird vorübergehend gestoppt, Gepäck wird nicht ausgeladen und keine Passagiere dürfen aussteigen. "Es darf kein Gepäck entladen und keine Maschine abgefertigt werden", berichtete der Sender weiter.
