Der Los Angeles County Superior Court hat am Tag der Partie (Ortszeit) eine Klage gegen das Verbot der historischen Iran-Flagge mit Löwe und Sonne bei Spielen der FIFA abgewiesen, wie das Portal "The Athletic" berichtet.
Hintergrund der Klage
Das Institute for Voice of Liberty, eine Organisation iranischstämmiger Exil-Iranerinnen und Exil-Iraner, hatte gegen das Verbot der Fahne mit Löwe und Sonne geklagt. Die Kläger argumentierten, dass die Flagge ein Symbol der Opposition gegen die Islamische Republik sei und die FIFA ihre Meinungsfreiheit verletze, indem sie das Zeigen der Flagge in den Stadien unterbinde.
Curtis A. Kin wies die Klage ab. In seiner Begründung erklärte er, das Recht auf freie Meinungsäußerung sei zwar ein Grundpfeiler der Gesellschaft, gelte aber nicht grenzenlos. Das Gericht verwies darauf, dass frühere Entscheidungen gezeigt hätten, dass die Meinungsfreiheit gegenüber privaten Akteuren auf privatem Eigentum "in angemessener Weise reguliert werden" könne.
