Das Wiener Straflandesgericht hat am Dienstag die FPÖ wegen übler Nachrede schuldig gesprochen, nachdem die Partei Außenministerin Beate Meinl-Reisinger zu Unrecht vorgeworfen hatte, mit „Geldkoffern“ in die Ukraine gereist zu sein.
Die FPÖ hatte auf ihrer Website veröffentlicht, Meinl-Reisinger sei mit „Geldkoffern“ in die Ukraine gereist, um Steuergelder in bar zu übergeben. Die Neos reichten daraufhin einen medienrechtlichen Antrag beim Wiener Straflandesgericht ein.
Hintergrund
Als Zeuge der beklagten Partei versuchte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker die Aussage zu relativieren: „Es war eine Metapher“, gab er zu Protokoll. Er verwies auf eine vertrauenswürdige Quelle im Innenministerium, die ihm diese Information gesteckt habe.
