Ein Richter in Washington, D.C., hat am Donnerstag angeordnet, dass der Name von Donald Trump von der Fassade des Kennedy Center entfernt werden muss.
Das Gericht untersagte zudem vorläufig die von Trump geplante zweijährige Schließung des Kulturzentrums für Renovierungsarbeiten im Sommer. Die Entscheidung ist ein Rückschlag für den ehemaligen Präsidenten, der das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor etwa einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht hatte.
Trump hatte damals einen Kampf gegen „anti-amerikanische Propaganda“ in der Kulturwelt angekündigt. In der Folge entließ er mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm selbst den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell mit der Neuausrichtung der Institution.
