Gelsenkirchen Sparkassen-Coup Opfer erhalten Gegenstände zurück

Nach einem spektakulären Einbruch in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen können einige Opfer nun erste Gegenstände aus ihren zerstörten Schließfächern zurückerhalten.

Rückgabe koordiniert durch Sparkasse

Die Sparkasse Gelsenkirchen hat damit begonnen, mehrere tausend Gegenstände an die betroffenen Kunden zurückzugeben. Voraussetzung dafür ist, dass die Opfer detaillierte Inventarlisten ihrer Schließfächer erstellen. Nur so können die Gegenstände eindeutig zugeordnet werden.

"Es können nur Gegenstände zurückgegeben werden, die klar einem Schließfach-Kunden zugeordnet werden können, wie Dokumente oder Gegenstände mit einem Namen darauf", erklärte ein Sprecher der Sparkasse. Bei wertvollen Objekten wie Uhren können auch eingravierte Seriennummern bei der Identifikation helfen.

Die Sparkasse übernimmt die Koordination der Rückgabe, ist jedoch auf die Mithilfe der Geschädigten angewiesen. Ohne präzise Angaben zu den vermissten Gegenständen ist eine Zuordnung kaum möglich.

Ermittlungen unter Hochdruck

Die Sonderkommission "Kernbohrer" arbeitet unter Hochdruck daran, die Umstände des Verbrechens aufzuklären und die unbekannten Täter zu identifizieren. Der Einbruch hinterließ im Tresorraum ein Chaos: Rund 100.000 Gegenstände lagen verstreut in dem völlig verwüsteten Raum.