Wien, 13 August 2026

Eine Österreicherin soll in Wien 85 gefälschte Arztrezepte eingelöst haben, um an Schmerzmittel zu gelangen, und wurde Ende Juli auf Basis einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorläufig festgenommen.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien gehen davon aus, dass die Frau über einen längeren Zeitraum hinweg gefälschte Rezepte in Apotheken einreichte. Insgesamt werden 85 Fälle zugerechnet, in denen mutmaßlich manipulierte Verschreibungen verwendet worden sein sollen. Ziel war offenbar der Zugang zu Schmerzmitteln.

Ermittlungen und Festnahme

Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung der Suchtmittelkriminalität, die Abteilung Ermittlungsbereich Suchtmittelkriminalität des Landeskriminalamts Wien sowie die Außenstelle Zentrum Ost waren in den Fall eingebunden. Die Frau versuchte Ende Juli erneut, ein gefälschtes Rezept einzulösen und konnte aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorläufig festgenommen werden. Die vorläufige Festnahme erfolgte auf Grundlage eines von der Staatsanwaltschaft Wien ausgestellten Haftbefehls.