Bei der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ am zweiten Maiwochenende haben über 56.000 Menschen in mehr als 38.000 Gärten und Parks Vögel gezählt – mit besorgniserregenden Rückgängen beim Haussperling und Mauersegler, aber auch positiven Signalen bei anderen Arten.

Vom 8. bis 10. Mai waren Naturfreundinnen und -freunde aufgerufen, eine Stunde lang gefiederte Gäste zu beobachten und zu melden. Rund 56.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer notierten bundesweit mehr als eine Million Vögel, so der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Die Ergebnisse sind ab sofort in einer interaktiven Karte und detaillierten Tabellen bis auf Landkreisebene einsehbar.

Die durchschnittliche Vogelzahl pro Garten oder Park sank auf etwa 28,4 Tiere – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu noch knapp 34 im Jahr 2018. NABU-Vogelschutzexperte Martin Rümmler wertet das als Zeichen einer fortschreitenden Belastung der Stadtnatur.