Eine Frau ist nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung in Linz nach eigener Darstellung aus zwei Krankenhäusern abgewiesen worden, was politische Reaktionen und eine Stellungnahme des betroffenen Ordensklinikums ausgelöst hat.

Der Fall wurde durch Interviews der Betroffenen in den Sendern oe24 und durch Berichte in mehreren österreichischen Medien bekannt. Demnach suchte die Frau nach dem Vorfall mehrere medizinische Einrichtungen in Linz auf, darunter das Kepler Universitätsklinikum (KUK) und das Ordensklinikum Elisabethinen. Sie habe sich dort jeweils nicht ausreichend versorgt gefühlt und sei wieder nach Hause geschickt worden, heißt es in den Schilderungen. Bei dem Vorfall soll laut Berichten auch der Einsatz von sogenannten K.-o.-Tropfen eine Rolle gespielt haben.