Der französische Fußballverband hat nach den rassistischen Beleidigungen der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla de Boccia gegen Kapitän Kylian Mbappé rechtliche Schritte eingeleitet, während Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die Regierung in Asunción den Stürmer von Real Madrid öffentlich verteidigten.

Hintergrund: Beleidigungen nach dem Achtelfinale

Nach dem hitzigen WM-Achtelfinale zwischen Paraguay und Frankreich (0:1) war Kylian Mbappé in den sozialen Medien massiv beleidigt worden. Die Senatorin Celeste Amarilla de Boccia hatte den Stürmer unter anderem als „Trottel" bezeichnet, der „nicht mal schreiben gelernt" habe. Der 27-Jährige, der die Äußerungen als „verachtenswürdig und inakzeptabel" zurückwies, kündigte an, Menschen wie die Politikerin „niemals die Freiheit lassen, ihren Hass und ihren Rassismus in der Welt zu verbreiten".