Forscher des Nordsøen Oceanariums haben an der dänischen Küste bei Ålbæk einen rund fünf Meter langen Riesenhai geborgen, der zuvor in der Ostsee gesichtet worden war.
Der Hai war leblos, als er nahe dem Ort Ålbæk im Norden Dänemarks entdeckt wurde. Nach Angaben des Nordsøen Oceanariums wurde das Tier mit vereinten Kräften aus dem Wasser gezogen und für weitere wissenschaftliche Untersuchungen gesichert. Die Bergung erfolgte entlang der Küste, wo der Kadaver angetrieben war.
Ein seltener Fund in dänischen Gewässern
Bei dem Tier handelt es sich den ersten Einschätzungen zufolge um einen Riesenhai (Cetorhinus maximus), eine Art, die in dänischen Gewässern ausgesprochen selten vorkommt. Seit dem Jahr 2000 wurden dort laut dem dänischen Artenportal nur rund zehn Nachweise dokumentiert, wie das Aquarium in einer Mitteilung schrieb.
