Eine ehemalige ORF-Mitarbeiterin sieht sich mit mehreren Vorwürfen wegen Missbrauchs aus vergangenen Jahren konfrontiert, während der Sender für unzureichende Transparenz kritisiert wird. Eine außergerichtliche Einigung mit der ehemaligen ORF-Mitarbeiterin scheiterte, und das Zivilgericht wies ihre Klage im Jahr 2025 aufgrund von Verjährung ab. Dies bestätigten zwei unabhängige Quellen. Die Vorwürfe reichen mehrere Jahre zurück und betreffen mutmaßliches Fehlverhalten während ihrer Zeit beim ORF.
Zwei weitere Frauen berichteten laut Quellen von ähnlichen Erfahrungen mit dem ehemaligen Mitarbeiter außerhalb des ORF-Zentrums. Die genauen Umstände der Vorwürfe wurden nicht öffentlich detailliert.
Der ORF hat bisher keine umfassende Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben. Die Kritik an mangelnder Transparenz in dem Fall hält an, insbesondere vor dem Hintergrund gescheiterter außergerichtlicher Lösungen.
HINTERGRUND: Der Fall wirft erneut Fragen zum Umgang mit Vorwürfen gegen ehemalige Mitarbeiter in öffentlich-rechtlichen Medien auf. Bereits in der Vergangenheit gab es Diskussionen über die Aufarbeitung von Missbrauchsvorfällen innerhalb des ORF.

