Zwei Frauen, beide 19 Jahre alt, sind am Dienstag vor dem Wiener Landesgericht wegen 18 Brandstiftungen im vierten Bezirk zur Verantwortung gezogen worden.

Geständnis und Motivation

Die beiden Hauptangeklagten gestanden umfassend und bezeichneten sich selbst als "Feuerteufel 1040"-Bande, da die meisten Tatorte im vierten Wiener Gemeindebezirk lagen. Laut Anklage suchten die Frauen "nach Aufmerksamkeit und Anerkennung", was von ihren Familien nicht akzeptiert wurde.

"Ein Zeichen, dass sie gesehen werden", sagte Verteidiger Lukas Hruby, der die beiden Hauptangeklagten vertrat. Die jüngere der beiden Frauen erklärte: "Ich habe nicht nachgedacht. Es war alles dumm und unüberlegt."

Die Brandserie

Die erste Brandstiftung erfolgte in der Nacht auf den 1. November 2025. Die Frauen verwendeten Nagellackentferner als Brandbeschleuniger und zündeten unter anderem Papiercontainer an. "Wir haben überlegt, etwas zu machen, was uns einen Kick gibt", sagte die ältere der beiden.