Die Bundesanwaltschaft hat drei Deutsche angeklagt, die im Auftrag des chinesischen Geheimdienstes tätig gewesen sein sollen, darunter ein Ehepaar, das Wissenschaftler kontaktiert haben soll.

Im Mai 2025 klagte der Generalbundesanwalt drei deutsche Staatsangehörige vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf an. Ihnen wird vorgeworfen, im Auftrag des chinesischen Geheimdienstes tätig gewesen zu sein.

Bereits im April 2024 wurde Jian G., ein Assistent des AfD-Europaabgeordneten Maximilian Krah, festgenommen. Er soll seit 2002 Mitarbeiter des chinesischen Geheimdienstes gewesen sein.

Mit dem Einzug Krahs ins Europäische Parlament im Jahr 2019 soll er Informationen aus dem Parlamentsbetrieb und über die AfD an den chinesischen Geheimdienst übermittelt haben.

Hintergrund

Ein Ehepaar aus München steht im Verdacht, für China spioniert zu haben. Sie sollen Wissenschaftler an deutschen Universitäten kontaktiert haben, insbesondere in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik und Künstliche Intelligenz.