Izmir/Innsbruck, 13 August 2026
Europäische Fachleute für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie haben vor den Gefahren günstiger Schönheitsoperationen im Ausland gewarnt und auf eine wachsende Zahl importierter Komplikationen hingewiesen.
Hintergrund: Medizintourismus in der Kritik
In einer Vorabpublikation im "Journal of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery" schildern die Autorinnen und Autoren um Cenk Demirdover aus Izmir, dass der Trend zu grenzüberschreitenden ästhetischen Eingriffen die europäischen Gesundheitssysteme zunehmend belastet. "Der damit einhergehende Anstieg grenzüberschreitender medizinischer Behandlungen belastet die europäischen Gesundheitssysteme zunehmend mit importierten Komplikationen", schreiben sie in dem Beitrag mit der digitalen Kennung doi: 10.1016/j.bjps.2026.07.022. Die Fachleute sehen darin ein strukturelles Problem, das über einzelne Schicksale hinausgeht.
