Der Facebook-Konzern Meta will nach Medienberichten etwa zehn Prozent seiner weltweiten Belegschaft entlassen – das betrifft fast 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem sollen rund 6.000 derzeit freie Stellen nicht mehr besetzt werden, wie mehrere Quellen berichten.

Umfang der Entlassungen

Die geplanten Entlassungen würden Meta hart treffen: Zum Jahreswechsel beschäftigte das Unternehmen knapp 79.000 Menschen. Die nun angekündigten Maßnahmen bedeuten einen Personalabbau von rund zehn Prozent. Damit dürften die Entlassungen nahezu 8.000 Menschen treffen, wie aus Kreisen verlautete.

Hinzu kommt, dass etwa 6.000 derzeit freie Stellen nicht besetzt werden sollen. Dies könnte die operative Kapazität des Unternehmens weiter einschränken. Die genauen Gründe für den Stellenabbau wurden nicht offiziell kommuniziert, doch deuten die Zahlen auf eine strategische Neuausrichtung hin.

Investitionen trotz Personalabbau

Trotz der drastischen Sparmaßnahmen plant Meta weiterhin massive Investitionen. Allein für dieses Jahr wurden Kapitalinvestitionen zwischen 115 Milliarden und 135 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Dies lässt vermuten, dass der Konzern seine Prioritäten auf andere Bereiche wie Technologieentwicklung oder künstliche Intelligenz verlagert.

Die Diskrepanz zwischen hohen Investitionssummen und gleichzeitigem Personalabbau wirft Fragen zur langfristigen Strategie des Unternehmens auf. Experten spekulieren, dass Meta möglicherweise Kosten in bestimmten Abteilungen reduzieren will, um Mittel für zukunftsweisende Projekte freizusetzen.