Der Essener Spezialchemiekonzern Evonik hat den Abbau von rund 3200 Stellen in Deutschland bis Ende 2027 angekündigt.

Der Konzern teilte am Montag mit, dass die Maßnahme Teil eines umfassenden Restrukturierungsprogramms sei. Den Angaben zufolge soll der Abbau ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden. Geplant sei stattdessen, frei werdende Stellen nicht nachzubesetzen, früheren Ruhestand zu ermöglichen und einvernehmliche Abgänge mit Abfindungen zu regeln.

Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit von Evonik in einem schwierigen Marktumfeld zu sichern. Der Konzern reagiere damit auf sinkende Margen, anhaltenden Kostendruck und veränderte Nachfragestrukturen, hieß es aus dem Unternehmen. Auch der Standort Deutschland solne insgesamt wettbewerbsfähiger aufgestellt werden.