Den Haag, 11 Juni 2026

Strafverfolgungsbehörden aus mehreren Ländern haben unter Führung von Europol den Kryptowährungs-Mixer "AudiA6" zerschlagen und zwei mutmaßliche Betreiber in Georgien festgenommen.

Internationale Operation in Georgien

Strafverfolgungsbehörden aus Deutschland, der Schweiz und zahlreichen weiteren Staaten haben den Kryptomixer "AudiA6" lahmgelegt. Das hat die europäische Polizeibehörde Europol bekannt gegeben. Demnach sei "AudiA6" über Jahre hinweg einer der am häufigsten genutzten Dienste zur Geldwäsche von Kryptowährungen gewesen.

Bei der Operation am Mittwoch wurden zwei mutmaßliche Administratoren mit ukrainischer und russischer Staatsangehörigkeit in Georgien festgenommen. Laut Europol wurden drei Grundstücke durchsucht, mehr als 80 Fahrzeuge konfisziert und dutzende Server beschlagnahmt. Eine Reihe davon hat die Behörden jetzt öffentlich gemacht, damit Kryptogeldbörsen in Verbindung stehende Accounts identifizieren und sperren können.