London, 19 August 2026
Teile der europäischen Meere sind im Sommer 2025 nach einer internationalen Auswertung teils bis zu sechs Grad wärmer gewesen als im langjährigen Mittel, und Forschende führen das mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den menschengemachten Klimawandel zurück.
Befund und Methodik
Die im Fachjournal veröffentlichte Untersuchung wertete Daten aus mehreren europäischen Meeresregionen aus und ordnete die gemessenen Anomalien einer sogenannten Attributionsanalyse zu. Demnach ließ sich der Wärmeüberschuss in mehreren Gebieten statistisch auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückführen, während der Beitrag natürlicher Schwankungen geringer ausfiel.
