Die EU und die USA haben nach langen Verhandlungen ein Zollabkommen beschlossen, das bis Ende 2029 gültig sein wird.
Die Verhandlungen fanden in Straßburg statt und endeten in den frühen Morgenstunden mit einer Einigung. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic postete um 3:03 Uhr ein Gruppenfoto, das den Abschluss der Gespräche dokumentierte.
Das Abkommen basiert auf den Vereinbarungen von Turnberry, die US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im vergangenen Sommer in einem schottischen Golfhotel mit einem Handschlag besiegelt hatten.
Die USA werden höhere Zölle auf europäische Maschinen, Pumpen, Motorräder, Stahl und Aluminium erheben. Derzeit liegen die Zölle auf Produkte mit Stahl und Aluminium bereits über 15 Prozent.
Die EU hat im Gegenzug alle Zölle für Importe aus den USA abgeschafft. Dies wird zu einem Verlust von etwa fünf Milliarden Euro an jährlichen Zolleinnahmen führen.

