Brüssel, 16 Juni 2026

Die EU-Kommission hat auf die Bürgerinitiative "Stop Destroying Videogames" reagiert, indem sie einen Dialog mit der Games-Branche und Verbraucherseite ankündigte, anstatt rechtliche Schritte einzuleiten.

Hintergrund: Wie die Initiative entstand

Die Europäische Kommission wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine rechtliche Verpflichtung vorschlagen, die Publisher dazu zwingt, Videospiele nach der Abschaltung weiterhin spielbar zu halten. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung der Brüsseler Behörde hervor, in der auf die "bestehenden Rechte an geistigem Eigentum" der Hersteller verwiesen wird. Gleichzeitig kündigte die Kommission an, einen Dialog mit Branchenvertretern und Gamern über "Möglichkeiten zur Verbesserung der Industriestandards" zu führen.