Teheran/Washington, 11. Juni 2026
Die USA und der Iran haben sich in der zweiten Nacht in Folge mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern gegenseitig beschossen, wobei das iranische Militär die Sperrung der Straße von Hormus erklärte und US-Stützpunkte in mehreren Golfstaaten angriff.
Hintergrund: Eine Waffenruhe unter Druck
Die Lage zwischen den USA und dem Iran hat sich in der Nacht auf Mittwoch dramatisch zugespitzt. Wie ein Fox-News-Reporter unter Berufung auf US-Präsident Donald Trump berichtete, seien Dutzende Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert worden. Das nächstgelegene Ziel zur iranischen Hauptstadt Teheran habe wenige Dutzend Kilometer außerhalb der Stadt gelegen. Trump habe bereits direkt mit iranischen Vertretern gesprochen, sagte Trump dem Sender Fox News. Diese hätten ihn gebeten, die Bombardierung einzustellen. Trump erklärte, dies werde in Kürze geschehen. Er halte sich jedoch die Option für weitere Angriffe offen. Zugleich drohte Trump: Sollte Teheran jedoch kein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnen, "werden wir sie in Grund und Boden bomben", drohte Trump demnach.
