Ernst Sittinger wird neuer ORF-Stiftungsrat für das Land Steiermark, nachdem sich die Koalitionspartner FPÖ und ÖVP auf seine Nominierung geeinigt haben.
Die steirischen Koalitionspartner FPÖ und ÖVP haben sich auf Ernst Sittinger als neuen ORF-Stiftungsrat geeinigt. Sittinger kündigte an, seine Aufgabe "sorgfältig, sachgerecht und überparteilich im Interesse der steirischen Bevölkerung" wahrzunehmen.
Ernst Sittinger wird neuer ORF-Stiftungsrat für das Land Steiermark, nachdem sich die Koalitionspartner FPÖ und ÖVP auf seine Nominierung geeinigt haben.
Die Entscheidung für Sittinger als Vertreter der Steiermark im ORF-Stiftungsrat wurde nach Medienberichten von den beiden regierenden Parteien FPÖ und ÖVP gemeinsam getroffen. Die Kleine Zeitung berichtete über die Einigung, die parteiübergreifend erfolgte.
Sittinger selbst kommentierte seine Ernennung mit den Worten: "Ich werde sie sorgfältig, sachgerecht und überparteilich im Interesse der steirischen Bevölkerung wahrnehmen." Die Aussage unterstreicht seinen Anspruch, unabhängig von parteipolitischen Interessen zu agieren.
Als Mitglied des ORF-Stiftungsrats gehört Sittinger künftig zu den zentralen Entscheidungsträgern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Österreich. Der Stiftungsrat überwacht die Programmgestaltung und strategische Ausrichtung des ORF und entscheidet über wichtige Personalien.
Die Steiermark ist mit dieser Position direkt in der Medienpolitik des Landes vertreten. Die Besetzung des Postens war zuvor zwischen den Koalitionspartnern diskutiert worden, bis schließlich Sittinger als Kompromisskandidat ausgewählt wurde.
Die genauen Umstände der Entscheidung wurden nicht öffentlich bekanntgegeben, doch gilt die Einigung als Zeichen der Zusammenarbeit zwischen FPÖ und ÖVP in der Steiermark. Beide Parteien hatten sich bereits in der Vergangenheit auf gemeinsame Kandidaten für ähnliche Positionen verständigt.